Richtig oder falsch?

Zum Thema Blasenschwäche kursieren häufig Irrtümer oder Halbwahrheiten. Wir möchten Ihnen weiterhelfen und sagen, was Sie glauben sollten und was lieber nicht. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie zunächst das Gespräch mit Ihrem Arzt suchen, wenn Sie bei sich Symptome einer Blasenschwäche feststellen. Nur er kann eine genaue Diagnose stellen und die richtige Behandlung einleiten. Vertrauen Sie sich Ihrem Hausarzt oder Urologen an.

Falsch: Nur ältere Menschen leiden an Blasenschwäche.

Myth: bladder problems affect older people

Die Fähigkeit, seine Blase zu kontrollieren, ist nicht nur eine Frage fortschreitenden Alters. Junge Frauen nach der Entbindung, Frauen in den Wechseljahren, aber auch Männer weit vor dem Rentenalter können –z. B. aufgrund einer Prostatavergrößerung - an unfreiwilligem Harnabgang leiden. Unfälle und Verletzungen können zu Inkontinenz führen – in jedem Alter. Richtig ist allerdings, dass mit zunehmendem Lebensalter das Risiko steigt, an einer Inkontinenz zu erkranken. Und in hohem Alter sind sehr viele Menschen betroffen.


Richtig: Man kann etwas dagegen tun.

Myth: bladder training

Blasentraining ist eine Maßnahme, die Menschen mit einer überaktiven Blase helfen kann: Man hält den ersten Harndrang ein und zögert das Wasserlassen etwas hinaus. Ziel dieses „Blasentrainings“ ist es, schrittweise die Zeiten zwischen den Toilettengängen zu verlängern und so die Blasenfunktion zu trainieren. Beckenbodentraining ist das erste Mittel der Wahl, wenn man beim aufgrund eines geschwächten Beckenbodenmuskulatur Urin verliert. In jedem Fall sollten Sie mit einem Arzt sprechen, bevor Sie das Training beginnen. Ganz wichtig ist es , die übungen korrekt zu erlernen, bevor Sie sie in Ihren Tagesablauf einbauen.


Falsch: Kleine Blase, große Probleme.

Myth: small bladder

Manche Menschen machen ihre kleine Blase für häufigen Urinverlust verantwortlich, aber die Größe der Blase ist selten ursächlich für Blasenschwäche. Es ist normal, dass die Aufnahmemenge der Blase individuell unterschiedlich ist. Eine Blase kann durchschnittlich 400 ml fassen. Vielmehr ist sehr oft eine schwache Muskulatur Ursache für den Harnverlust.


Richtig: Eine gesunde Blase in einem gesunden Körper.

Myth: healthy lifestyle

Ein gesunder Lebensstil hilft, einer Inkontinenz vorzubeugen. Ärzte sagen, dass regelmäßige sportliche Aktivität und Beckenbodengymnastik einer Belastungsinkontinenz vorbeugen können. Auch eine ausgewogene Ernährung mit genügend Ballaststoffen sowie ausreichend Flüssigkeit sorgt für eine gute und geregelte Verdauung. Dagegen belastet Rauchen und starkes übergewicht den Beckenboden und kann eine Blasenschwäche fördern.


Falsch: Weniger trinken ist besser.

Myth: glass of water

Weniger zu trinken aus Furcht vor einem Missgeschick, hilft nicht. Im Gegenteil: Wenn Sie zu wenig trinken, steigt das Risiko einer Blasenentzündung. Die Blase wird schlechter durchspült und die Blasenfunktion nicht genügend gefördert. Sie sollten also immer ausreichend trinken, am besten Wasser, Tee und dünne Saftschorlen. Harntreibende Getränke wie Kaffee oder Alkohol sollten Sie reduzieren.


Falsch: Eine Inkontinenz muss man einfach hinnehmen.

Myth: bladder problems are a fact of life

In vielen Fällen kann eine Inkontinenz gelindert oder geheilt werden. Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Arzt zu sprechen und mit ihm zu klären, welche Maßnahmen für Sie die passenden sind. Oft helfen Beckenbodentraining, eine Änderung des Lebensstils und/oder eine medikamentöse Therapie. In jedem Fall gibt es gute und zuverlässige aufsaugende Produkte, für die Zeit, in der Sie Schutz brauchen. Attends Produkte helfen Ihnen, ein selbstbestimmtes und aktives Leben zu führen.