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Über Inkontinenz

Therapieformen
Es gibt eine Reihe von verschiedenen Ansätzen Harninkontinenz zu behandeln: z.B. Beckenbodentraining, Blasen- oder Toilettentraining oder Biofeedback. Welche Therapie den besten Erfolg verspricht, richtet sich nach Art der Inkontinenz und nach den individuellen Symptomen. Besonders das Miktionsprotokoll ist eine wichtige Hilfe: für den Arzt zur richtigen Wahl und Einleitung der Behandlung von Inkontinenz und für den Betroffenen zur Wiedererlangung der Kontrolle des Wasserlassens.

Die Rolle des Beckenbodens
Eine sehr häufige Ursache für Blasenschwäche oder Inkontinenz, ist ein schlaffe Beckenbodenmuskulatur des Beckenbodens. Diese Muskulatur des Beckenbodens besteht aus 3 Schichten und bildet mit dem dazwischen gelagerten Bindegewebe ein elastisches Netz. Dieses Netz spannt sich zwischen den verschiedenen Knochen des Beckens und stützt so die inneren Organe im Bauchraum. Der Beckenboden trägt aber nicht nur die inneren Organe, sondern schafft auch einen Durchgang für die Harnröhre, die Sexualorgane, den Enddarm und nicht zu vergessen bei der Geburt für das Baby. Eine inaktive Beckenbodenmuskulatur kann nicht nur Blasenschwäche zur Folge haben, sondern auch für Rückenprobleme verantwortlich sein. Ziel des Beckenbodentrainings ist der Aufbau der zu schwachen Beckenbodenmuskulatur, damit die Halte- und Schließfunktion wieder hergestellt wird: Ziel ist also Elastizität & Kraft.