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Inkontinenz & Harnwegsinfektionen: Warum sie zusammenhängen – und was Sie tun können, um sich zu schützen
13. März 2026
Mit Inkontinenz zu leben bringt im Alltag oft Herausforderungen mit sich – sei es der Umgang mit kleinem Urinverlust oder das Bedürfnis, Komfort und Selbstvertrauen zu bewahren. Gleichzeitig sorgen sich viele Menschen darüber, eine Harnwegsinfektion zu entwickeln, besonders wenn die Blase ohnehin empfindlich reagiert.
Das Verständnis der Verbindung zwischen Inkontinenz und Harnwegsinfektionen kann helfen, einfache und positive Schritte zu unternehmen, um die Gesundheit der Harnwege zu schützen. Mit dem richtigen Wissen, unterstützenden Gewohnheiten und geeigneten Produkten ist es oft möglich, das Risiko zu senken und sich im Alltag sicherer zu fühlen.
Harnwegsinfektionen und Inkontinenz verstehen
Harnwegsinfektionen sind Infektionen, die Teile des Harnsystems betreffen, am häufigsten die Blase. Sie entstehen, wenn Bakterien in die Harnwege gelangen und sich dort vermehren. Das führt zu Symptomen wie Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang oder einem plötzlichen, starken Drang zu urinieren.
Inkontinenz ist der ungewollte Verlust von Urin. Dieser reicht von gelegentlichem kleinem Urinverlust bis hin zu regelmäßigem Verlust der Blasenkontrolle.
Auch wenn Inkontinenz nicht direkt eine Harnwegsinfektion verursacht, gibt es dennoch eine Verbindung. Veränderungen der Blasenfunktion oder Schwierigkeiten, die Blase vollständig zu entleeren, können das Risiko für eine Infektion erhöhen.
Warum erhöht Inkontinenz das Risiko für Harnwegsinfektionen?
Inkontinenz kann das Risiko für Harnwegsinfektionen aus mehreren praktischen Gründen erhöhen. Einer der häufigsten ist Feuchtigkeit. Wenn Urin längere Zeit mit der Haut oder dem Bereich rund um die Harnröhre (der kleinen Öffnung, durch die der Urin den Körper verlässt) in Kontakt bleibt, entstehen Bedingungen, in denen sich Bakterien leicht vermehren können.
Bestimmte Formen der Inkontinenz können es zudem erschweren, die Blase vollständig zu entleeren. Bleibt nach dem Toilettengang etwas Urin in der Blase zurück, haben Bakterien mehr Zeit, sich zu vermehren – und dadurch kann das Risiko einer Infektion steigen.
Dies tritt häufiger auf bei:
Dranginkontinenz (wenn plötzlich ein sehr starker Harndrang entsteht und man es nicht schafft, den Toilettengang hinauszuzögern)
Überaktiver Blase (wenn häufiger plötzlich starker Harndrang auftritt)
Bestimmten nerven- oder muskelbedingten Erkrankungen
Auch die Hygiene spielt eine wichtige Rolle dabei, das Risiko für Harnwegsinfektionen zu verringern, wenn man mit Inkontinenz lebt. Eine sanfte Reinigung nach Urinverlust und das regelmäßige Wechseln von Inkontinenzprodukten helfen, die Ausbreitung von Bakterien im Intimbereich zu begrenzen. Eine konsequente tägliche Pflegeroutine kann die Gesundheit der Harnwege unterstützen und das Infektionsrisiko senken.
Die Wahl geeigneter Produkte, ein regelmäßiger Wechsel und eine zuverlässige Pflegeroutine können die Haut schützen und die Harnwegsgesundheit fördern.
Häufige Anzeichen einer Harnwegsinfektion
Die Symptome einer Harnwegsinfektion können von Person zu Person unterschiedlich sein und sich nicht jedes Mal gleich anfühlen.
Typische Anzeichen einer Harnwegsinfektion können sein:
Brennen oder Stechen beim Wasserlassen
Häufigeres Wasserlassen als gewöhnlich
Plötzlicher oder stärkerer Harndrang
Trüber oder dunkler wirkender Urin oder Urin mit stärkerem Geruch
Druck- oder Unwohlsein im Unterbauch
Allgemeines Krankheitsgefühl, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit
Wenn man mit Inkontinenz lebt, kann es manchmal schwieriger sein, frühe Veränderungen zu bemerken, da manche Symptome den üblichen Blasenmustern ähneln. Achten Sie darauf, was sich für Sie anders anfühlt – das erleichtert es, frühzeitig zu handeln.
Wann man mit einer medizinischen Fachkraft sprechen sollte
Es ist wichtig, mit einer medizinischen Fachkraft zu sprechen, wenn Sie vermuten, eine Harnwegsinfektion zu haben – besonders wenn Symptome neu sind, sich verschlimmern oder nach kurzer Zeit nicht besser werden. Eine frühzeitige Behandlung kann helfen, die Infektion schneller zu beseitigen und Komplikationen zu vermeiden.
Sie sollten außerdem ärztlichen Rat suchen, wenn Sie wiederkehrende Harnwegsinfektionen haben. Häufig hängt dies mit der Blasenfunktion oder der Art und Weise zusammen, wie die Inkontinenz gemanagt wird. Wiederkehrende Harnwegsinfektionen werden in der Regel definiert als zwei oder mehr Episoden innerhalb von sechs Monaten oder drei oder mehr Episoden innerhalb eines Jahres.
Ein Hausarzt oder eine medizinische Fachkraft kann mögliche Ursachen erkennen und Anpassungen an Ihrer Routine, Ihrer Behandlung oder Ihren verwendeten Produkten empfehlen. Die richtige Unterstützung kann einen großen Unterschied für Ihr Wohlbefinden, Ihren Komfort und Ihr Selbstvertrauen machen.
Inkontinenz managen und das Risiko für Harnwegsinfektionen reduzieren
Eine gute Handhabung der Inkontinenz kann helfen, das Risiko für Harnwegsinfektionen zu senken. Kleine, konsequente Gewohnheiten können die Blasengesundheit unterstützen und Bedingungen vermeiden, in denen sich Bakterien vermehren.
Da jede Form der Inkontinenz anders ist, können folgende Schritte helfen:
Ausreichend trinken: Eine gute Flüssigkeitsaufnahme hilft, Bakterien aus den Harnwegen auszuspülen – auch wenn es kontraintuitiv erscheinen mag, wenn man sich wegen Urinverlust Sorgen macht.
Regelmäßig zur Toilette gehen: Nehmen Sie sich Zeit für den Toilettengang, um die Blase möglichst vollständig zu entleeren.
Sanfte Hautpflege: Die Haut sauber und trocken zu halten schützt den Bereich rund um die Harnröhre und beugt Irritationen vor. Milde, unparfümierte Reinigungsprodukte sind hierbei ideal.
Regelmäßiger Wechsel der Produkte: Das Wechseln der Einlagen entsprechend dem Grad und der Art der Inkontinenz kann Komfort verbessern und das Infektionsrisiko reduzieren.
Diese Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren, kann helfen, Inkontinenz sicherer zu managen und gleichzeitig das Risiko wiederkehrender Harnwegsinfektionen zu senken.
Inkontinenzprodukte für mehr Komfort und Schutz
Die richtigen Inkontinenzprodukte können dazu beitragen, sich wohler zu fühlen und die Harnwegsgesundheit zu unterstützen. Bei Attends sind unsere Produkte darauf ausgelegt, Feuchtigkeit von der Haut wegzuleiten und den Bereich trocken und komfortabel zu halten. In Kombination mit regelmäßigem Wechseln und guter Hygiene helfen sie, sich frischer zu fühlen und die Gesundheit der Harnwege zu unterstützen.
Die Attends Soft Einlagen bieten diskreten Schutz in verschiedenen Saugstärken – von leichter Blasenschwäche bis zu stärkerem Urinverlust. Die richtige Saugstärke und regelmäßiges Wechseln halten die Haut trockener und reduzieren das Risiko anhaltender Feuchtigkeit.
Für alle, die eine Unterwäsche‑ähnliche Lösung bevorzugen, bieten Attends Pull-Ons sicheren, atmungsaktiven Schutz für Tag und Nacht.
Bei stärkerer Inkontinenz oder zusätzlichem Schutz bieten Attends Slips eine hohe Saugleistung und einen sicheren Sitz.
Wer unsicher ist, welches Produkt das richtige ist, kann den Attends Produktfinder nutzen – dieser hilft dabei, eine passende Lösung zu finden.
Inkontinenz und Harnwegsinfektionen sicher managen
Wenn Sie unter anhaltendem Urinverlust, wiederkehrenden Harnwegsinfektionen oder allgemeinen Sorgen rund um die Harnwegsgesundheit leiden, lohnt es sich, mit einer medizinischen Fachkraft zu sprechen. Sie kann helfen zu verstehen, was im Körper passiert, und gemeinsam mit Ihnen eine passende Vorgehensweise entwickeln.
Mit Inkontinenz zu leben bedeutet nicht, auf Komfort oder Unabhängigkeit verzichten zu müssen. Mit den richtigen Produkten, einer guten Hygiene und einem regelmäßigen Wechsel können Sie Ihre Harnwegsgesundheit unterstützen und sich im Alltag sicherer fühlen.
Entdecken Sie die Attends Produktsortiment, um Produkte zu finden, die zu Ihrem Körper, Ihrem Alltag und Ihrem benötigten Schutz passen – damit Sie jeden Tag komfortabel und selbstbewusst gestalten können.
Sourceshttps://www.nhs.uk/conditions/urinary-tract-infections-utis/ https://www.nhs.uk/conditions/urinary-incontinence/https://www.nhs.uk/conditions/urinary-incontinence/incontinence-products/https://www.kentcht.nhs.uk/about-us/ensuring-quality/infection-prevention-and-control/dont-dry-out/https://www.wsh.nhs.uk/CMS-Documents/Patient-leaflets/UrologyDepartment/6265-1-Urinary-Tract-Infections-recurrent-infections-.pdfhttps://cks.nice.org.uk/topics/urinary-tract-infection-lower-women/
Urinverlust beim Husten: Was hilft wirklich?
20. Februar 2026
Harnverlust beim Husten ist ein überraschend weit verbreitetes Problem, von dem viele Frauen betroffen sind. Einer Umfrage unter zweitausend Frauen in UK zufolge erlebt sogar jede fünfte Frau eine Form von Harninkontinenz.
In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genaueren Blick auf die wichtigsten Ursachen für Harnverlust beim Husten und zeigen einige der wirksamsten Maßnahmen, mit denen Sie etwas dagegen tun können.
Was verursacht Harnverlust beim Husten?
Wenn Sie beim Husten Urin verlieren, liegt das höchstwahrscheinlich an einer Belastungsinkontinenz – einer Form der Inkontinenz, bei der Urin bei körperlicher Anstrengung austritt.
Beim Husten entsteht Druck im Bauchraum, der auf die Blase nach unten wirkt. Sind die Beckenbodenmuskeln nicht stark genug, kann dabei Urin austreten.
Ein weiterer Grund für Harnverlust beim Husten kann sein, dass sich die Beckenbodenmuskeln in diesem Moment kurzzeitig entspannen und dadurch Urin entweichen kann.
Es ist jedoch nicht nur das Husten, das dies auslösen kann. Harnverlust kann auch beim Lachen, Niesen, Springen, Heben schwerer Gegenstände oder beim Sport auftreten.
Einige der wichtigsten Risikofaktoren umfassen:● Schwangerschaft
● Geburt (besonders vaginale Geburten)
● Wechseljahre
● Operationen im Beckenbereich (z. B. eine Hysterektomie)
● Gebärmutterabsenkung
● Diabetes (verbundene Probleme wie Nervenschäden, Übergewicht und Blaseninfektionen können Harninkontinenz begünstigen)
● Übergewicht
● Chronischer Husten
All diese Risikofaktoren können die Beckenbodenmuskeln schwächen, Ihre Fähigkeit verringern, bei körperlicher Belastung den Harn zu halten, und letztlich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, beim Husten Harnverlust zu erleben.Was können Sie tun, um Harnverlust beim Husten zu verhindern?Auch wenn Harnverlust beim Husten belastend sein kann, gibt es mehrere Maßnahmen, mit denen Sie die Symptome einer Belastungsinkontinenz verbessern können. Im Folgenden werfen wir einen Blick auf einige der wirksamsten Möglichkeiten, um Harnverlust beim Husten zu reduzieren und Ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen.1. BewegungÜbungen wie Yoga und Pilates können dazu beitragen, eine Belastungsinkontinenz zu reduzieren. Bestimmte Positionen und Bewegungsabläufe, die in beiden Trainingsformen vorkommen, können die Muskulatur im Unterkörper und im Beckenboden stärken – und so Ihr Risiko für Harnverlust verringern.2. Beckenbodenübungen
Beckenbodenübungen sind eine wichtige Form des Trainings, die jeder – auch Männer – durchführen sollte, besonders wenn es darum geht, Harnverlust beim Husten vorzubeugen. Diese Übungen helfen dabei, die Muskeln im Bereich des Harnsystems zu stärken und geben Ihnen mehr Kontrolle über Ihre Blase.
Um Ihre Beckenbodenmuskulatur zu lokalisieren, setzen oder legen Sie sich bequem hin und spannen Sie die Muskeln an, die Sie nutzen würden, um den Harnfluss oder Darmwind zu stoppen. Halten Sie die Anspannung für ein paar Sekunden und lassen Sie die Muskeln dann wieder los.
Wiederholen Sie diese Übungen mehrmals täglich. Mit der Zeit sollten Sie eine Verbesserung darin feststellen, wie häufig es beim Husten zu Harnverlust kommt.
Es kann sinnvoll sein, vor Beginn der Beckenbodenübungen mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer Kontinenzfachkraft zu sprechen, um sicherzugehen, dass Sie die Übungen korrekt ausführen. Falsch ausgeführte Beckenbodenübungen können zu weiteren Problemen führen.
3. Achten Sie darauf, was Sie trinkenAuch wenn Kaffee für viele Menschen zum Start in den Tag dazugehört, kann er das Risiko einer Belastungsinkontinenz erhöhen.
Koffein – enthalten in schwarzem und grünem Tee sowie in Kaffee – regt die Harnproduktion an und stimuliert die Blase. Dadurch kann es wahrscheinlicher werden, dass Sie beim Husten Harn verlieren. Probieren Sie daher doch einmal koffeinfreie Getränke aus. Dies kann dazu beitragen, das Risiko von Harnverlust zu verringern.
Auch mit Alkohol sollten Sie vorsichtig sein. Da Alkohol ein Diuretikum ist, führt er dazu, dass Sie häufiger zur Toilette müssen.
Weniger Alkohol zu trinken kann hilfreich sein, um das Risiko von Harnverlust beim Husten zu reduzieren – einfach, weil sich dadurch weniger Urin in der Blase befindet, der versehentlich entweichen kann.
4. Achten Sie darauf, genug Wasser zu trinken
Manche Menschen haben das Gefühl, weniger trinken zu müssen, wenn sie unter Belastungsinkontinenz leiden. Tatsächlich kann dies die Beschwerden jedoch verschlimmern.
Wenn Sie nicht genug Wasser zu sich nehmen, kann sich die Kapazität Ihrer Blase verringern, sodass sie weniger Urin halten kann. Zudem steigt das Risiko für Verstopfung, was zusätzlichen Druck auf die Beckenbodenmuskeln ausübt.
Versuchen Sie daher, täglich sechs bis acht Gläser Wasser zu trinken. Mit der Zeit sollten Sie bemerken, dass sich die Symptome Ihrer Belastungsinkontinenz verbessern.
5. Hören Sie mit dem Rauchen aufWenn Sie rauchen oder vapen, erhöhen Sie Ihr Risiko deutlich, einen chronischen Husten zu entwickeln. Dieser ständige Husten belastet die Beckenbodenmuskeln zusätzlich – was schließlich zu einer Belastungsinkontinenz führen kann.
Wenn es Ihnen gelingt, mit dem Rauchen oder Vapen aufzuhören, sollte sich Ihr Husten mit der Zeit verbessern – und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Harnverlust kommt.
6. Gewicht reduzieren
Wenn Sie übergewichtig oder adipös sind, übt das zusätzliche Gewicht mehr Druck auf die Organe im Bauch- und Beckenbereich aus. Dies kann den Beckenboden schwächen und dazu führen, dass beim Husten Harn austritt.
Ein gesundes Abnehmen durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung kann hier jedoch einen großen Unterschied machen.
Indem Sie den übermäßigen Druck auf Bauch und Becken reduzieren und Ihre Beckenbodenmuskulatur durch gezieltes Training stärken, können Sie das Risiko von Harnverlust beim Husten deutlich verringern.
7. Verstopfung verhindernRegelmäßige Verstopfung belastet die Beckenbodenmuskeln stark und kann dazu führen, dass sie mit der Zeit schwächer werden.
Mehr Ballaststoffe in Ihre Ernährung einzubauen kann helfen, den Stuhl weicher zu machen. Dadurch müssen Sie beim Toilettengang weniger pressen, was wiederum Ihre Beckenbodenmuskulatur entlastet und stärkt.
Zu den ballaststoffreichen Lebensmitteln, die Sie bevorzugen sollten, gehören:
● Haferflocken, Vollkornbrot, Vollkorngetreide und Vollkornnudeln● Kartoffeln mit Schale● Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Kichererbsen● Obst und Gemüse
8. Verwenden Sie Inkontinenzprodukte
Die Behandlung von Harnverlust braucht Zeit, daher ist es wichtig, Wege zu finden, die Beschwerden bis dahin gut zu managen. Glücklicherweise gibt es Inkontinenzprodukte, die Ihnen den Komfort und die Sicherheit bieten, die Sie benötigen, wenn es beim Husten zu einem ungewollten Verlust kommt.
Heutzutage steht Ihnen eine große Auswahl an Inkontinenzprodukten zur Verfügung. Von Einlagen bis hin zu Höschen – mit ein wenig Recherche finden Sie schnell ein Produkt, das ausreichend saugfähig ist und zu Ihren Bedürfnissen passt.
Unterstützung bei Harnverlust durch AttendsHarnverlust beim Husten ist weit verbreitet – lässt sich jedoch gut in den Griff bekommen. Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Symptome zu reduzieren, besonders wenn eine Belastungsinkontinenz die Ursache ist.
Wichtig ist jedoch, mit Ihrem Arzt zu sprechen, wenn sich Ihre Beschwerden verschlimmern, Lebensstiländerungen nicht helfen oder Sie Beratung benötigen, welche Behandlungsoptionen für Sie sinnvoll sind.
Bei Attends bieten wir beispielsweise eine große Auswahl an Inkontinenzprodukten, die Ihnen helfen können, Ihre Kleidung und Ihr Wohlbefinden zu schützen, wenn es beim Husten zu ungewolltem Harnverlust kommt. Inkontinenzprodukte in den Alltag zu integrieren kann Ihnen zusätzlichen Komfort und Sicherheit geben – besonders dann, wenn Sie mit Belastungsinkontinenz leben.
Quellen● NHS Conditions - Urinary Incontinence
● NHS Conditions - 10 Ways to Stop Leaks
● Royal College of Obstetricians & Gynaecologists - Calling for action to reduce number of women living with poor pelvic floor health
● NHS Conditions - Treatment for Urinary Incontinence
● NHS - How to Get More Fibre Into Your Diet
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Diese Medikamente können Inkontinenz auslösen
5. Februar 2026
Medikamente sind für viele Menschen ein fester Bestandteil des Alltags und helfen dabei, die unterschiedlichsten gesundheitlichen Beschwerden zu behandeln und zu kontrollieren. Allerdings können manche Arzneimittel Nebenwirkungen verursachen, die den täglichen Ablauf beeinträchtigen.
In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf einige Medikamente, die Urinverlust auslösen können. Wenn Sie von Harninkontinenz betroffen sind, sollten Sie dazu Ihren Arzt kontaktieren.
Medikamente, die Inkontinenz auslösen können
Viele Menschen wissen nicht, dass bestimmte Medikamente eine Inkontinenz begünstigen können. Das bedeutet jedoch in den meisten Fällen nicht, dass die Blase „die Kontrolle verliert“. Stattdessen regen einige Medikamente die Urinproduktion an – und wenn die Blase schneller voll wird, kann es schwieriger sein, den Harndrang zurückzuhalten. Das kann zu einem plötzlichen Drang oder auch zu kleinen ungewollten Urinverlusten führen.
Im Folgenden schauen wir uns einige der Medikamente an, die diese Art von Problemen häufiger verursachen können.
Diuretika
Diuretika – oft auch „Wassertabletten“ genannt – werden von Ärzten meist verschrieben, um den Blutdruck zu senken. Sie helfen dabei, überschüssiges Wasser und Salz aus dem Körper auszuschwemmen. Dadurch steigt jedoch auch die Urinproduktion, und es kann sein, dass Sie deutlich häufiger zur Toilette müssen.
In manchen Fällen kann die Einnahme von Diuretika zu einer Überlaufinkontinenz führen. Dabei füllt sich die Blase so stark, dass etwas Urin ungewollt austritt. In anderen Situationen kann eine Dranginkontinenz auftreten: Sie verspüren plötzlich einen sehr starken Harndrang – manchmal so dringlich, dass Sie es nicht rechtzeitig auf die Toilette schaffen.
Durch die erhöhte Menge an Urin in der Blase kann auch eine Belastungsinkontinenz entstehen. Das bedeutet, dass bei körperlicher Anstrengung, wie Husten, Niesen oder Sport, kleine Mengen Urin verloren gehen.
Antidepressiva
Depression ist eine komplexe und weit verbreitete Erkrankung, die häufig mit Antidepressiva behandelt wird. Manche dieser Medikamente können jedoch die Fähigkeit beeinträchtigen, die Blase vollständig zu entleeren. Dadurch kann es zu einer Überlaufinkontinenz kommen – die Blase wird zu voll, und kleine Mengen Urin gehen ungewollt verloren.
Einige Antidepressiva können außerdem dazu führen, dass Sie weniger gut wahrnehmen, wann Sie zur Toilette müssen. Wenn die natürlichen Körpersignale schwerer zu erkennen sind, kann eine Dranginkontinenz entstehen – ein plötzlich auftretender, sehr starker Harndrang, der manchmal kaum zu kontrollieren ist.
Blutdruckmedikamente
Wenn Sie unter hohem Blutdruck leiden, kann Ihnen der Arzt Medikamente wie Alphablocker, Betablocker oder Kalziumkanalblocker verschreiben. Sie wirken, indem sie die Blutgefäße erweitern und so den Blutdruck senken.
Diese Wirkstoffe können jedoch auch die Muskulatur der Blase entspannen. Dadurch kann der Urin leichter abfließen – manchmal sogar dann, wenn Sie ihn eigentlich zurückhalten möchten. Das kann zu Inkontinenz führen, vor allem bei körperlicher Aktivität, wenn der Druck auf die Blase zusätzlich steigt.
Stimmungsstabilisierer
Stimmungsstabilisierer werden häufig zur Behandlung psychischer Erkrankungen wie einer bipolaren Störung eingesetzt.
Das am häufigsten verwendete Medikament ist Lithium. Bei einer langfristigen Anwendung kann Lithium jedoch in seltenen Fällen eine Erkrankung namens Diabetes insipidus auslösen (sie hat nichts mit Diabetes mellitus zu tun). Bei dieser Erkrankung können die Nieren Wasser nicht richtig zurückhalten – dadurch steigt die Urinproduktion deutlich an.
Weitere mögliche Medikamente, die Inkontinenz verursachen könnenNeben verschreibungspflichtigen Medikamenten können auch einige frei verkäufliche Mittel Ihr Risiko für Inkontinenz erhöhen. Manche dieser Medikamente gibt es sowohl ohne Rezept als auch in stärkeren Dosierungen auf Rezept. Deshalb sollten Sie Ihre Dosierung niemals eigenständig anpassen, sondern dies immer mit Ihrem Arzt besprechen.
Hier sind einige der frei verkäuflichen Medikamente, die Inkontinenz begünstigen können.
AntihistaminikaAntihistaminika werden häufig eingenommen, um Beschwerden bei Heuschnupfen oder anderen Allergien zu lindern. Einige dieser Mittel können jedoch die Blasenmuskulatur entspannen und dazu führen, dass Ihre Blase Urin zurückhält und sich nicht vollständig entleert. Dies kann zu einer Überlaufinkontinenz führen – also dazu, dass die Blase zu voll wird und kleine Mengen Urin ungewollt austreten. Gleichzeitig kann das Gefühl entstehen, häufiger zur Toilette zu müssen.SchlafmittelViele Menschen greifen zu einem Schlafmittel, um nachts besser zur Ruhe zu kommen. Doch manchmal können Schlaftabletten den Schlaf eher stören – nämlich dann, wenn sie als Nebenwirkung Inkontinenz auslösen.
Durch die beruhigende Wirkung kann es passieren, dass Sie die natürlichen Signale Ihres Körpers, aufzuwachen und zur Toilette zu gehen, nicht wahrnehmen. In der Folge kann es zu einer Dranginkontinenz kommen oder – vor allem nachts – sogar dazu, dass Sie unbemerkt Urin verlieren und das Bett nass wird.
Inkontinenz durch Medikamente: was Sie tun könnenAuch wenn bestimmte Medikamente eine Inkontinenz auslösen können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihre Beschwerden zu lindern und das Risiko zu verringern. Manche Medikamente sind jedoch unbedingt notwendig – deshalb ist es sinnvoll, zunächst zu lernen, wie Sie mit der Inkontinenz umgehen können.
Der erste Schritt ist immer das Gespräch mit Ihrem Arzt. Informieren Sie ihn über Ihre Symptome. Er kann dann beurteilen, ob eine Anpassung oder ein Wechsel des Medikaments möglich ist. Setzen Sie verschriebene Medikamente niemals ohne ärztliche Empfehlung ab.
Falls Ihr Medikament nicht verändert werden kann, gibt es verschiedene Lebensstilmaßnahmen, mit denen Sie das Risiko von Inkontinenzbeschwerden deutlich senken können.
Einige der besten Möglichkeiten, Ihr Risiko für Inkontinenz zu verringern, sind:
Koffein vermeiden
Koffein wirkt anregend auf die Blase. Wenn Ihre Urinproduktion bereits erhöht ist, können sich Ihre Beschwerden dadurch verstärken. Ob häufiger Harndrang oder eine plötzliche Dranginkontinenz – Koffein kann die Symptome intensiver machen.Versuchen Sie, auf entkoffeinierte Getränke umzusteigen, um die Blase weniger zu reizen und das Risiko von Inkontinenz zu reduzieren.
Flüssigkeitszufuhr beobachten
Ausreichend zu trinken ist wichtig, aber zu viel Flüssigkeit kann Ihre Inkontinenzbeschwerden verstärken. Achten Sie darauf, wie viel Sie über den Tag verteilt trinken, und vermeiden Sie größere Mengen kurz vor dem Schlafengehen. Das hilft, nächtlichen Urinverlust zu reduzieren.
Alkoholkonsum reduzieren
Auch Alkohol kann die Blase stimulieren und so Inkontinenz fördern. Zusätzlich kann Alkohol Ihr Bewusstsein für den Harndrang beeinträchtigen – besonders im Schlaf. Weniger Alkohol zu trinken ist nicht nur gut für Ihre allgemeine Gesundheit, sondern hilft Ihnen auch, Inkontinenz besser zu kontrollieren.
Inkontinenzprodukte verwenden
Es gibt heute eine große Auswahl an Produkten, die Schutz bieten – unabhängig von Art und Stärke der Inkontinenz. Dank der Vielfalt ist es viel einfacher geworden, ein Produkt zu finden, das zu Ihren Bedürfnissen passt, damit Sie sich sicher und geschützt fühlen.
Finden Sie diskreten Schutz bei Inkontinenz - mit AttendsMedikamentenbedingte Inkontinenz kommt häufiger vor, als viele denken. Viele Menschen entwickeln Beschwerden, während sie eigentlich versuchen, ihre Gesundheit bestmöglich zu unterstützen. Auch wenn Inkontinenz eine belastende Nebenwirkung sein kann, lässt sie sich gut managen.
Bei Attends finden Sie eine große Auswahl an Inkontinenzprodukten, die Ihnen einen diskreten und zuverlässigen Schutz bieten. Mit den passenden Attends‑Produkten können Sie Ihre Inkontinenz effektiv in den Griff bekommen – und gleichzeitig weiter eng mit Ihrem Arzt zusammenarbeiten.
Sources● NHS - Conditions: Urinary Incontinence
● Harvard Health - Medications That Can Cause Urinary Incontinence
● NHS Conditions: Causes of Urinary Incontinence
● National Library of Medicine - Drug-Induced Urinary Incontinence
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Können Inkontinenzprodukte nachhaltig sein?
29. Oktober 2024
In Deutschland landen täglich etwa zehn Millionen Windeln und Inkontinenzprodukte im Restmüll – Recycling ist aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht möglich, wenn Produkte mit menschlichen Sekreten in Berührung kommen.
Dennoch engagieren wir uns intensiv, den ökologischen Fußabdruck unserer Produkte zu reduzieren. Wie schaffen wir es, unsere Produkte so ressourcenschonend und umweltfreundlich wie möglich zu gestalten?Nordic Swan Ökolabel – unsere UmweltstandardsDie meisten unserer Attends-Produkte sind mit dem renommierten Umweltzeichen „Nordic Swan“ ausgezeichnet. Das Label steht für hohe ökologische Standards und zeigt, wie ernst wir es mit unserem Engagement für die Umwelt meinen. Es zählt zu den vertrauenswürdigsten Umweltsiegel der Welt, das seit über 30 Jahren besteht. Hier erfahren sie mehr über das Nordic Swan Ökolabel.Umweltbewusste Produktion, innovative LogistikUnsere Produkte werden in Aneby in Schweden hergestellt. Alle umweltrelevanten Schritte im Lebenszyklus unserer Attends-Produkte kommen mittels Ökobilanzierung regelmäßig auf den Prüfstand, werden auf mögliche Optimierungen abgeklopft und bei Bedarf schnellstmöglich angepasst.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Rohstoffen: Der Zellstoff in unseren Produkten stammt aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft und ist FSC®- oder PEFC-zertifiziert. So wird sichergestellt, dass die Herkunft der Rohstoffe hohen Umweltstandards entspricht. Auch bei unserem Verpackungsmaterial setzen wir auf einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch. Unsere Verpackung besteht aus recyclingfähigem Polyethylen und enthält derzeit mindestens 30 Prozentrecycelten Kunststoff.
Bereits seit 2003 legen wir ein besonderes Augenmerk auf den Energieverbrauch bei der Herstellung unserer Produkte. Inzwischen wird in Aneby zu 100 Prozent mit Strom aus Wasserkraft produziert. Auch die CO₂- Emissionen konnten wir dadurch dort um 95 Prozent reduzieren. Wir achten darauf die fertigen Produkte so emissionsarm wie möglich zu transportieren. Hierfür sind zum Beispiel die meisten LKWs, die das Werk verlassen voll ausgelastet und die Laderäume somit optimal ausgenutzt.Der Weg geht weiter!Trotz aller bisherigen Fortschritte sind wir nicht am Ende. Aus Sicht der Nachhaltigkeit lohnt es sich immer wieder innezuhalten und nach weiteren Verbesserungen zu suchen. Jeder kleine Schritt kann einen Beitrag zu einer geringeren Belastung der Umwelt und die Menschen, die in ihr leben führen.
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Menopause und Blasenschwäche
10. Oktober 2023
Wechseljahre und Blasenschwäche - Was Sie wissen müssenWenn Sie während der Wechseljahre eine Harninkontinenz (unkontrollierter Urinverlust) entwickelt haben, sind Sie nicht allein.
Etwa 50% der Frauen sind betroffen. Viele Frauen empfinden es als unangenehm, über dieses Problem zu sprechen oder glauben irrtümlich, dass es ein unvermeidlicher Teil des Alterungsprozesses ist.
In diesem Blog erfahren Sie einige der wichtigsten Gründe für Wechseljahre und Blasenschwäche sowie die damit verbundenen Symptome und wir geben Ihnen Tipps, wie Sie damit umgehen können.Wechseljahre verstehen
Die Perimenopause (Übergang zu den Wechseljahren) sowie die Menopause beschreiben eine Zeit der Veränderungen im Körper der Frau. Diese Veränderungen setzen etwa ab Mitte 40 ein, können aber auch früher beginnen, da die Eierstöcke weniger Östrogen produzieren.
Offiziell starten die Wechseljahre nach dem Ausbleiben der Periode für 12 Monate. Während der Perimenopause klagen viele Frauen über Beschwerden wie Stimmungsschwankungen und nächtliche Schweißausbrüche.
Auch unkontollierter Urinabgang kann ein weiteres Anzeichen sein, da der Rückgang des Östrogenspiegels den Beckenboden und dessen Fähigkeit, die Blase und die Harnröhre zu stützen, beeinträchtigen kann. Der Fachbegriff für Beschwerden in den Wechseljahren, die mit einem niedrigen Östrogenspiegel zusammenhängen, lautet urogenitales Menopause-Syndrom.
Zusammenhang zwischen Wechseljahren und Blasenschwäche
Die Wechseljahre und Harninkontinenz sind miteinander verbunden, da der Rückgang des Östrogenspiegels zur Veränderung der Harnröhre und Schwächung des Beckenboden führt.
Da die Beckenbodenmuskulatur, die die Blase, den Darm und die Gebärmutter stützt, geschwächt ist, erhöht dieser Kraftverlust die Wahrscheinlichkeit von Urinverlust und erschwert die Kontrolle des Harndrangs.
Möglicherweise verlieren Sie die Kontrolle über Ihre Blase, wenn Sie lachen oder husten. Zudem könnte es Ihnen schwerfallen, ein paar Tropfen zurückzuhalten, bevor Sie die Toilette erreichen.Formen der Harninkontinenz
Die Wechseljahre können verschiedene Formen von Inkontinenz auslösen. Im Folgenden sind einige der häufigsten aufgeführt.
Belastungsinkontinenz
Wenn Sie beim Lachen, Husten, Niesen, Springen oder Heben eines schweren Gegenstandes unfreiwillig eine kleine Menge Urin verlieren, liegt wahrscheinlich eine Belastungsinkontinenz vor.
Belastungsinkontinenz ist eine häufige, jedoch nicht automatische Folge des Alterns. Dabei kann die geschwächte Beckenbodenmuskulatur nicht mehr so stark angespannt werden und die Harnröhre bleibt nicht mehr geschlossen.
Dadurch erhöht sich der Druck auf die Blase und es wird schwieriger, den Harnabgang zu verhindern.
Dranginkontinenz
Dranginkontinenz, auch bekannt als eine überaktive Blase, tritt auf, wenn Sie plötzlich Harndrang verspüren und wissen, dass Sie es vielleicht nicht rechtzeitig zur Toilette schaffen.
Möglicherweise müssen Sie auch häufiger urinieren, selbst wenn Sie Ihre Blase bereits entleert haben.
Kombinierte Inkontinenz
Bei kombinierter Inkontinenz zeigen sich sowohl Symptome der Belastungs- als auch der Dranginkontinenz. Möglicherweise neigen Sie auch verstärkt dazu, nachts aufzuwachen und dringend zur Toilette zu müssen, was als Nykturie bezeichnet wird.
Umgang mit Harninkontinenz und Wechseljahren
Das Ziel bei der Behandlung von Harninkontinenz in den Wechseljahren besteht darin, die Kontrolle über die Blase zu verbessern. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen.
Ernährungsumstellung
Koffein- und kohlensäurehaltige sowie alkoholische Getränke können Ihre Blase reizen. Wenn Sie diese Getränke meiden und verstärkt stilles Wasser trinken, können Sie den Druck auf Ihre Blase und Harnröhre verringern.
Auch Übergewicht kann den Druck auf die Blase erhöhen. Deshalb ist es wichtig, durch gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung ein gesundes Gewicht zu halten.
Lebensstil
Es empfiehlt sich auf Stoffe zu verzichten, wie z.B. parfümierte Seifen oder enge Kleidung im Vaginabereich, da diese das Infektionsrisiko erhöhen können. Durch das Waschen dieses empfindlichen Bereiches mit einem ph-neutralen Hautreinigungsmittel können Entzündungen vorgebeugt werden. Die vaginale Trockenheit ist ein weiteres Symptom der Wechseljahre und kann die Harnröhre reizen. Daher ist der Verzicht auf Reizstoffe sinnvoll.
Beckenbodenübungen
Durch Beckenbodenübungen können die Muskeln, die Ihre Blase stützen, gezielt gestärkt werden. Hier haben wir eine einfache Übung für Sie, die Sie leicht in den Alltag einbauen können: Beckenbodenmuskulatur zusammenziehen, für 3 bis 10 Sekunden halten und wieder entspannen. Dies bis zu 10 Mal wiederholen und 3 bis 4 mal pro Tag durchführen.
Medizinische Behandlungen
Symptome einer Blasenschwäche beeinträchtigen meist die Lebensqualität. Vereinbachen Sie einen Termin bei Ihrem Gynäkologen. Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin kann geeignete Behandlungen verschreiben, wie beispielsweise:
Lokale Östrogentherapie – Eine vaginale Hormontherapie lindert Trockenheit und/oder Reizungen, indem sie Feuchtigkeit und Elastizität wiederherstellt und die Kontinenz bei verbessert.
Systematische Östrogentherapie - Die Therapieart kann als Tablette oder Gel mit oder ohne vaginalem Östrogen verabreicht werden. Die ergänzende Einnahme von Testosteron kann Ihren Beckenboden stärken und die Symptome verbessern.
Physiotherapie – ein geschulter Physiotherapeut oder ein lokaler Kontinenzspezialist kann Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Beckenboden richtig trainieren können.
Elektrische Stimulierung – wenn Sie die Übungen nicht vollständig ausführen können, kann ein Spezialist eine winzige Sonde in die Vagina einführen, um Ihren Beckenboden elektrisch zu stimulieren und zu stärken, während Sie trainieren.
Medikamente – Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin kann Ihnen Medikamente gegen Dranginkontinenz verschreiben, wenn andere Behandlungen zu keinen Verbesserungen führen.
Inkontinenzeinlagen oder Einmalhosen – Sie können Ihre Beschwerden durch die Verwendung von Einlagen oder Produkten zur Urinabsorption lindern, während Sie sich einem Behandlungsplan unterziehen.
Inkontinenzprodukte für Frauen in den Wechseljahren
Zur Bewältigung der Harninkontinenz muss zunächst festgestellt werden, welche Art von Produkt für Sie geeignet ist. Dies hängt vom Ausmaß Ihrer Wechseljahre und Ihrer Blasenschwäche ab:
Leichte Blasenschwäche – Wenn Sie wenige Tropfen oder gelegentliche Spritzer verlieren.
Mittlere Blasenschwäche – Sie verlieren rund um die Uhr in Form von Spritzern oder schwallartig Urin und können die Toilette nicht immer rechtzeitig erreichen, obwohl Sie dringend müssen.
Schwere Blasenschwäche – Wenn Sie Tag und Nacht viel Urin verlieren und keine Kontrolle über Ihre Blase haben, sodass Sie nicht rechtzeitig zur Toilette gelangen können.
Unser Attends Produktfinder unterstützt Sie bei der Auswahl des richtigen Produktes und Sie erhalten passenden Attends Produkte vorgeschlagen. Dazu müssen Sie nur 5 einfache Fragen zu Ihrer Inkontinenzstärke, der körperlichen Verfassung und Ihrer Körpermaße (Konfektionsgröße) beantworten. Sie können auch einfach kostenfreie Gratisproben bestellen und die Produkte zunächst in aller Ruhe zuhause testen.
Zum Beispiel bietet unser Produktfinder einer aktiven Frau mit mittlerer Konfektionsgröße folgende Produkte:
Attends Soft 1 Mini Long, Soft 2 Normal oder Soft 3+ Extra Plus – Ideal bei relativ leichtem Urinverlust
Attends Cover-Dri Plus – Unterlagen für leichte Harninkontinenz
Attends Contours Air Comfort 5, Attends Pull-Ons 6M oder Attends Soft 4 Super – für mittlere Inkontinenz
Attends Contours Regular 9 und Attends Contours Air Comfort 8 – Anatomisch geformte Vorlagen (zusammen mit Attends Fixierhosen) für starke Inkontinenz
Einen positiven Lebensstil pflegen
Harninkontinenz kann sich negativ auf das körperliche und geistige Wohlbefinden von Frauen auswirken, da sie sich auf die Durchführung alltäglicher Aktivitäten, das Körperbild und das Selbstvertrauen auswirkt. Es ist daher wichtig, dass Sie sich gut um sich selbst kümmern und positiv bleiben.
Suchen Sie zunächst Ihren Arzt/Ihre Ärztin auf, der/die durch eine Diagnose feststellen kann, ob die Wechseljahre die Ursache für Ihre Inkontinenz sind. Er/sie kann Sie auch hinsichtlich der richtigen Behandlungsmethoden beraten. Es ist möglich, dass Sie mehrere Lösungen ausprobieren müssen, bevor Sie die beste Option zur Linderung Ihrer Symptome finden. Sollten Sie ein Rezept über aufsaugende Inkontinenzprodukte erhalten, können Sie Ihr Rezept ganz einfach bei uns einlösen.
Die Wechseljahre und die Harninkontinenz müssen Ihr Leben nicht einschränken!
Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der geeigneten Inkontinenzprodukte aus unserem Sortiment und sind gerne persönlich für Sie da. Wenden Sie sich an unsere Kundenberatung und finden Sie heraus, was sich für Sie gut anfühlt.
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5 Anzeichen für Inkontinenz bei Frauen
30. November 2022
5 Anzeichen für eine mögliche Inkontinenz bei FrauenMehr als 1 von 4 Frauen leidet im Laufe ihres Lebens an Harninkontinenz. Hier sind die Anzeichen dafür, dass Sie zu den Betroffenen gehören könnten.Sie verlieren tröpfchenweise Urin, wenn Sie sich bewegen, husten oder lachen
Es gibt verschiedene Arten von Urinverlust. Sehr häufig tritt bei Frauen die Belastungsinkontinenz auf. Wenn durch Husten, Lachen, Niesen, schweres Heben oder auch durch zu viele Pfunde starker Druck auf die Beckenbodenmuskulatur ausgeübt wird, kann das dazu führen, dass der Blasenschließmuskel entspannt und dadurch unwillkürlich Urin aus der Harnblase abgeht. Oft handelt es sich dabei um tropfenweisen bis hin zu schwallartigen Abgang von Urin, in seltenen Fällen gehen auch größere Mengen unkontrolliert ab.
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Sie verlieren Urin während oder nach einer Schwangerschaft
Schwangerschaft und Geburt stellen eine große Belastung für den Körper und auch für die Muskulatur des Beckenbodens dar und viele Frauen leiden sowohl vor als auch nach der Geburt unter Tröpfeln, Nachtröpfeln oder stärkerem Urinverlust. Während der Schwangerschaft kann das Baby auf die Blase drücken. Durch die Entbindung ist oft der Beckenboden geschwächt oder sogar verletzt. Es kann dadurch zur Belastungsinkontinenz kommen. Im Rahmen der Rückbildungsgymnastik, die für junge Mütter angeboten wird, wird die Beckenbodenmuskulatur gezielt trainiert und gestärkt. Das Training des Beckenbodens ist aber nicht nur nach der Entbindung, sondern generell für alle Frauen zu empfehlen.
Sie können den Urindrang nicht zurückhalten
Sie verspüren einen plötzlichen Harndrang, können aber die Toilette nicht rechtzeitig erreichen. Deshalb verlieren Sie kleine oder größere Mengen an Urin. Dies wird als Dranginkontinenz bezeichnet.Nächtlicher Harnverlust
Viele Menschen verlieren auch nachts Urin. Das passiert entweder unbemerkt im Schlaf oder beim nächtlichen Aufstehen wird die Toilette nicht rechtzeitig erreicht. Bei manchen tritt der Urinverlust regelmäßig auf, bei anderen kommt es nur selten vor. Wenn Sie unter nächtlicher Inkontinenz leiden, empfehlen wir Ihnen unsere Attends Lady Nachteinlage mit einer breiteren Rückseite für zusätzlichen Schutz im Liegen.Mehr Infos zu Lady Night PadEs gibt Hilfe für Sie!
Wenn Sie bei sich Anzeichen einer Inkontinenz feststellen, sollten Sie ärztlichen Rat suchen. Ihr Hausarzt oder Gynäkologe kann das Problem exakt diagnostizieren und weitere Schritte mit Ihnen besprechen. Es gibt verschiedene Inkontinenzprodukte, die Ihnen helfen sich sicher und geschützt zu fühlen und Ihre Gelassenheit zurückzugewinnen.Inkontinenzprodukte für Frauen
Die Blase entleert sich nicht vollständig
Egal, wie lange Sie auf der Toilette sind, es fühlt sich an, als würde sich die Blase nie entleeren. Manchmal kann es vorkommen, dass Urin fließt, obwohl die Blase gerade geleert wurde. Manche müssen häufiger urinieren, finden es aber schwierig, die Blase komplett zu entleeren.Brauchen Sie Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Produkt für Ihre Bedürfnisse? Wir sind gerne persönlich für Sie da.
Kontaktieren Sie uns hier!
Nutzen Sie unseren Produktfinder, der Sie bei der Produktsuche unterstützt. Beantworten Sie 6 Fragen und erhalten Sie passende Produktvorschläge für Ihre individuelle Bedürfnisse.
Zum Produktfinder.Inkontinenzprodukte auf Rezept.Liegt bei Ihnen eine Harn- und/oder Stuhlinkontinenz vor, bekommen Sie von Ihrem behandelnden Arzt ein Rezept für Inkontinenzhilfsmittel und die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die medizinisch notwendige Versorgung.
Attends ist seit vielen Jahren Vertragspartner nahezu aller Krankenkassen. Sie können Ihr Rezept in der Regel bei Attends einlösen und erhalten Ihre gewünschten Produkte direkt nach Hause geliefert.
Unsere Fachberater unterstüzten Sie gerne in allen Fragen zu Rezept und Produktauswahl. Wir sind gerne persönlich für Sie da.
Mo bis Fr 7:30 bis 20:00 Uhr <p> Tel.: <a href="tel: 06196/5089-522">06196/5089-522</a></p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:beratung@attends.de"> beratung@attends.de </a> </p>
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Arten von Inkontinenz
20. Dezember 2021
Über InkontinenzWas ist Inkontinenz?Es gibt viele Mythen rund um das Thema Inkontinenz. Sicherlich helfen Ihnen die folgenden Hintergrundinformationen, um mit Ihrem Arzt oder der Pflegefachkraft zu sprechen.Der Begriff Inkontinenz bezeichnet den ungewollten Verlust von Harn, Stuhl oder den Verlust von Beidem.Die Inkontinenz kann in unterschiedlichen Ausprägungen vorkommen:Leichte Harninkontinenz:Harnabgang tropfenweise oder in kleinen Schüben, z.B. beim Lachen, Husten oder Niesen oder bei körperlicher Betätigung (v.a. bei Frauen). Nachtröpfeln beim Wasserlassen (bei Männern).Mittlere HarninkontinenzUnregelmäßiger Abgang größerer Urinmengen, nicht unterdrückbarer Harndrang. Toilette wird nicht immer rechtzeitig erreicht.Starke Harn- und/oder StuhlinkontinenzSehr große Blasenentleerungen. Keine Kontrolle über Ausscheidungen. Längere Tragezeiten während Tag- und/oder Nacht. Auch bei Stuhlinkontinenz.Die Formen und Ursachen der InkontinenzInkontinenz kann unterschiedliche Ursachen haben. Sie ist nicht ausschließlich eine Begleiterscheinung des Älterwerdens, sondern tritt auch schon in jüngeren Jahren auf. Hier die häufigsten Formen:
Belastungs : oder Stressinkontinenz. Bei Druck im Bauchraum geht der Harn unwillkürlich ab, etwa durch schweres Heben, Lachen, Husten oder Niesen. Vor allem Frauen sind betroffen. Nicht selten tritt die Inkontinenz erstmals nach einer Schwangerschaft auf.
Dranginkontinenz : Obwohl sie noch wenig gefüllt ist, sendet die Blase das Signal „voll!“ an das Gehirn: Der Harndrang stellt sich überfallartig ein, der Urin kann schwallartig abgehen.Dranginkontinenz, auch als „Blasenüberaktivität“ bezeichnet, wird mit zunehmendem Alter häufiger.
Überlaufinkontinenz : Während die Blase sich füllt, fließen ständig kleine Mengen Urin unkontrolliert ab. Ursache: Der normale Harnabfluss ist gestört. Vor allem Männer sind betroffen – durch eine vergrößerte Prostata.
Stuhlinkontinenz : Der unkontrollierte Verlust von Stuhl tritt oft in Verbindung mit einer Harninkontinenz auf. Die Häufigkeit nimmt mit dem Alter stark zu.
Viel oder wenig – darauf kommt es anHarninkontinenz reicht vom tröpfelnden Urinabgang bis zu unkontrollierten Blasenentleerungen. Auch Stuhlinkontinenz tritt in unterschiedlichen Schweregraden auf. Attends Produkte gibt es deshalb in verschiedenen Saugstärken und Größen. Wenden Sie sich an uns. Unser erfahrenes Beratungsteam hilft Ihnen gerne weiter.